Das E-Mail-Marketing wird professioneller und der Wettbewerb im Online-Posteingang steigt. Das ist zumindest eine der Erkenntnisse der aktuellen E-Mail-Marketing Benchmarks 2021. Im Rahmen einer Studie hat der Deutsche Dialogmarketing Verband e. V. (DDV) in Zusammenarbeit mit absolit Dr. Schwarz Consulting über 5000 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema E-Mail-Marketing befragt und dabei bis zu 160 Kriterien untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Der Wettbewerb in der Inbox nimmt zu.

Ein kurzer Überblick über die E-Mail-Marketing Studie

Für die E-Mail-Marketing Benchmarks 2021 wurden insgesamt 5043 Top-Unternehmen der DACH-Region aus neun Branchen näher unter die Lupe genommen. Die neun Branchen waren aufgeteilt auf 215 Sektoren und es wurden bis zu 160 Kriterien aus den Themenbereichen Dialog, Domainsicherheit, Versandtechnik, Neukundengewinnung, Marketing Automation, Rechtssicherheit und Newsletter-Gestaltung analysiert.

Interessante Ergebnisse dabei: Während vor ca. 10 Jahren gerade einmal rund 60% der Marketingentscheider E-Mail-Marketing aktiv in ihren Marketing-Mix integrierten, nutzen heute bereits gut 98% diesen Kanal. Dabei setzen ca. 91% einen Newsletter ein und 71% versenden diesen über einen professionellen E-Mail-Service-Provider. Allerdings sind nur 6% der Versand-Domains umfassend vor Missbrauch durch Dritte geschützt. Das heißt, das E-Mail-Marketing wird immer besser, aber in puncto Sicherheit gibt es jedem Fall noch Nachholbedarf.

Per E-Mail-Marketing den Kunden besser verstehen

„Im E-Mail-Marketing geht es nicht darum, jeden Monat einen Newsletter zu verschicken, es bietet vielmehr die Möglichkeit, seinen Kunden und dessen Interessen besser verstehen zu können“, sagt Studienautor Dr. Torsten Schwarz von absolit. So gesehen, ist es auch durchaus verständlich, dass aktive Leadgenerierung über die Webseite zunehmend Einzug in die Praxis hält. Immer mehr Unternehmen scheinen zu verstehen, dass ein reiner Kundenverteiler nicht reicht, um sein Ziel zu erreichen. 61% versuchen zusätzlich die Interessenten im Anmeldeprozess etwas näher kennenzulernen und fragen nach dem Geschlecht oder Namen. Weitere 25% bieten zudem die Möglichkeit, Interessenschwerpunkte zu setzen, um die Kommunikation zu individualisieren.

Der beliebteste Versandtag für das E-Mail-Marketing ist derzeit der Donnerstag. Das Wochenende wird hingegen vermieden. Im B-to-B-Bereich absolut nachvollziehbar. Denn am Wochenende sind nur die wenigsten im Büro. Im B-to-C-Bereich sieht es allerdings anders aus. Am Wochenende hätte man vielleicht sogar eher Zeit, in Ruhe seine privaten Mails zu checken. Überraschenderweise versenden jedoch nur durchschnittlich 5% der B-To-Cler gerne mal am Samstag und 8% am Sonntag ihre Newsletter. Dabei galt der Sonntagnachmittag sogar lange Zeit als Geheimtipp bei den Versandhändlern. Warum also scheuen die Marketer das Wochenende?

Mehr zu den E-Mail-Marketing Benchmarks 2021 erfahren Sie hier: emailbenchmarks.de

Für Fragen und Hilfe zu Ihrem E-Mail-Marketing ist außerdem auch gerne die ADVERITAS Werbeagentur aus Hamburg für Sie da.